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Werbung in Zeitschriften: Möglichkeiten, Kosten & Tipps

Von dem Redaktionsteam der FUNKE MediaSales

Werbung in Zeitschriften: Möglichkeiten, Kosten & Tipps

Ob zu Hause, in der Bahn oder im Wartezimmer: Magazine sind auch im digitalen Zeitalter weiterhin sehr beliebt. Das bedeutet allerdings nicht, dass jede Werbung in Zeitschriften erfolgreich ist.

Wie Sie effektive Anzeigen schalten, Eigenheiten sowie Stärken & Schwächen des Mediums richtig erkennen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Zwei Bereiche von Zeitschriftenwerbung

Magazin ist nicht gleich Magazin, wenn es um Werbung geht.

Es gibt zum einen die Publikumszeitschriften wie:

Diese richten sich an ein sehr breites Publikum. Die Inhalte sind grundsätzlich für alle interessant. Die Zielgruppe wird nur nach groben Kriterien wie Geschlecht oder Alter bestimmt. Wenn Sie also zum Beispiel in der HÖRZU Werbung schalten, dann erreichen Sie eine sehr große, aber auch diverse Leserschaft.

Zum anderen gibt es die sogenannten Special-Interest- oder Fachmagazine. Sie sprechen schon sehr spezifische Gruppen an und behandeln Themen wie:

  • Sport
  • Technik
  • Wissenschaft
  • Hobbys (z. B. Modellbau oder Garten)
  • usw.

Wenn Sie also in den richtigen Fachzeitschriften Werbung platzieren, erreichen Sie ein kleineres Publikum. Dafür gehört aber im Idealfall die gesamte Leserschaft zu Ihrer potenziellen Kundschaft.

Vor- und Nachteile von Anzeigen in Zeitschriften

Jedes Medium hat Stärken und Schwächen. Nicht nur aus Sicht der Leser*innen, sondern auch unter Marketing-Aspekten. Kennt man beide Seiten, lassen sie sich effektiv ausgleichen.

Vorteile von Zeitschriftenwerbung

  1. Die Druckqualität ist höher als bei Tageszeitungen und Anzeigenblättern. Ihre Printwerbung kommt so voll zur Geltung.
  2. Wie bei den meisten Printmedien ist die Glaubwürdigkeit hoch, besonders bei Fachmagazinen. Das überträgt sich auch auf die Werbebotschaft.
  3. Anders als bei viele anderen Werbeträgern werden Zeitschriften mehrfach genutzt: Sie werden zur Seite gelegt und später erneut oder weitergelesen. Zudem haben oft mehrere Personen Zugriff auf ein Heft.

Diese Vorteile führen dazu, dass Anzeigen in Publikums- wie Fachzeitschriften intensiv und oft mehrfach wahrgenommen werden.

Kurz: Die Chance, viel Aufmerksamkeit zu schaffen ist hoch.

Nachteile bei Werbung in Magazinen

  1. Das Interesse an Printmedien geht insgesamt zurück. Laut Statista sinken die Ausgaben für Zeitschriftenwerbung jährlich.
  2. In Zeitungen wie Zeitschriften herrscht hohe Anzeigendichte. Sie müssen also kreativ sein, um im Vergleich zum Umfeld aufzufallen.
  3. Bei Publikumszeitschriften können die Streuverluste hoch ausfallen. Wenn Ihr Produkt nicht die gesamte Bevölkerung anspricht, sollten Sie überlegen, ob sich die Investition lohnt.

Oder Sie suchen innerhalb eines Heftes gezielt nach Inhalten, die zu Ihrem Unternehmen passen. In deren Nähe erfolgt dann die Platzierung der Anzeige.

Kosten von Werbung in Zeitschriften

Je nachdem, wie groß Ihr Unternehmen ist und wie Sie Ihr Werbebudget festgelegt haben, ist die Preisfrage natürlich sehr wichtig. Allerdings lassen sich die Kosten bei Werbung in Zeitschriften nur in groben Spannen angeben.

Jeder Fall wird individuell nach mehreren Faktoren berechnet:

  • Wollen Sie in einem oder mehreren Magazinen Werbung platzieren?
  • Wie reichweitenstark ist die Zeitschrift? Ist es eine Publikumszeitschrift oder ein Fachmagazin?
  • Erscheinen Ausgaben wöchentlich, monatlich oder z. B. nur viermal im Jahr?
  • Welche Größe soll die Printwerbung haben?
  • Wo im Heft soll die Werbung stehen?
  • Soll die Werbung auch in den digitalen Kanälen ausgespielt werden?
  • Haben Sie Sonderwünsche bei Farbe oder Gestaltung?

Wenn Sie eine gewisse Reichweite erreichen wollen, beginnt die Schaltung einer Anzeige meist bei niedrigen vierstelligen Summen. Dafür gibt es schon eine Viertelseite in einer Wochenzeitschrift mit knapp 100.000 verkauften Exemplaren. Wer eine ganze Seite in einer Millionen-Auflage wünscht, kalkuliert mit mittleren fünfstelligen Beträgen.

Tipp: Planen Sie Werbung in mehreren Zeitschriften. So kombinieren Sie Titel aus einem Verlag. Dafür gibt es oft Rabatte.

ZU DEN PREISEN

5 Tipps für erfolgreiche Zeitschriftenwerbung

Eine Werbeanzeige in einer Zeitschrift ist kein Selbstläufer, auch wenn die Reichweite groß ist. Folgende Tipps helfen Ihnen, sich vom Umfeld abzuheben und das Medium optimal zu nutzen.

1. Klein aber oho

Je geringer die Reichweite und Auflage einer Zeitschrift, desto günstiger ist in der Regel eine Werbeanzeige. Zwar sinkt bei Fachzeitschriften auch entsprechend die Leserschaft, aber das bedeutet nicht weniger Potenziale.

Ganz im Gegenteil: Die Leserschaft ist meist interessanter und wertvoller für Ihr Business.

Wenn das betreffende Magazin also eine sehr spitze Zielgruppe hat, stimmen Interessen und Merkmale mit Ihrem beworbenen Produkt genauer überein.

Ein Beispiel:

Sie verkaufen einen umweltfreundlichen Bio-Dünger für Nutzpflanzen. Eine Gärtner-Zeitschrift ist also genau das Richtige Medium für Sie. Ihre Anzeige befindet sich im direkten Umfeld Ihrer Kundschaft.

2. Auf Qualität achten

Gerade weil Zeitschriften farbige Hochglanzformate ermöglichen, dürfen Sie beim Entwurf nicht sparen. Ein hochauflösendes Bild ist das Mindeste. Kleine Mängel in der Qualität fallen sofort auf. Nehmen Sie im Zweifel professionelle Hilfe, mit zum Beispiel einen Verlag in Anspruch.

3. Online mitdenken

Selbst wenn eine gedruckte Zeitschrift seltener in die Hand genommen wird: Die Online-Portale der Magazine haben sehr viele Nutzer*innen. Hier erreichen Sie auch Unser*innen die ausschließlich online lesen und auch die jüngere Zielgruppe.

Nehmen Sie als Beispiel die Programmzeitschriften: Das Fernsehprogramm wird von Menschen unter 40 mehrheitlich online eingesehen. Steuern Sie Ihre Kampagne also auch digital aus, zum Beispiel über Display-Ads.

4. Erfolgsmessung bei Zeitschriftenwerbung leicht gemacht

Sie wollen wissen, ob Ihre Werbeanzeige in der Zeitschrift Erfolg hat und wie hoch die Streuverluste sind? Dafür müssen Sie nicht auf Leserbefragungen oder jährliche Medienanalysen warten. Platzieren Sie zum Beispiel sinnvoll einen QR Code in Ihrer Werbung. Dann können Sie tracken, wer über diesen Weg zu Ihrem Angebot gewechselt ist.

Auch Gutscheincodes sind eine gute Möglichkeit, die Reichweite von Printanzeigen zu messen. Sie sollten nur unterschiedliche Codes für jedes Medium vergeben, um genaue Daten zu erhalten.

5. Print-Advertorial statt Werbeanzeige

Es muss nicht immer eine Anzeige sein. Ein Print-Advertorial ist oft sogar effektiver.

Die Werbemaßnahme kleidet sich sozusagen in ein redaktionelles Gewand. Das wirkt weniger aufdringlich, außerdem seriös und bietet im Idealfall einen Mehrwert. Vor allem im B2B-Bereich lohnen sich die informativen werbenden Texte.

Ein Advertorial im Print behandelt zum Beispiel eine Problemstellung, zu deren Lösung Ihre Produkte oder Dienstleistungen beitragen. Solche Artikel funktionieren häufig auch online sehr gut. Versuchen Sie, beide Kanäle zu bespielen.

Wichtig: Informieren Sie sich vorab nicht nur über Konditionen, sondern auch über die Kennzeichnungsart eines solchen Beitrags.

Fazit: Für wen lohnt sich Zeitschriftenwerbung?

In Zeitschriften zu werben, lohnt sich vor allem, wenn Ihr Unternehmen überregional tätig ist. Die meisten Magazine erscheinen national, die Streuverluste von Anzeigen mit lokalem Bezug wären zu groß.

Davon mal abgesehen wird so gut wie jede Zielgruppe von mindestens einer Zeitschrift erreicht. Im Schnitt ist die Leserschaft bei einem Printmedium zwar eher älter. Das wird aber durch intensivere Nutzung der digitalen Angebote durch die jüngeren Bevölkerungsteile ausgeglichen. Zudem eignen sich Zeitschriften, anders als Tageszeitungen eher nicht für Werbung mit aktuellem Bezug. In der Tageszeitung können Sie mit den Rabatten von morgen werben. Monatlich erscheinende Titel erfordern hingegen auch vonseiten der Werbekund*innen eine langfristig geplante Kampagne.

FAQ zu Werbung in Zeitschriften

Plant man Zeitschriftenwerbung richtig, ist sie ein sehr starkes Mittel. Durch die Nähe zu einem passenden redaktionellen Inhalt erreicht sie Zielgruppen gut. Qualitativ hochwertige Printanzeigen werden zudem durch lange Lesezeiten und Mehrfachnutzung intensiv wahrgenommen.

Die Berechnung der Kosten von Zeitschriftenwerbung hängt vor allem von zwei Punkten ab: Größe der Anzeige und Reichweite der Zeitschrift. Die Preisspanne geht bei bekannteren Titeln vom niedrigen vierstelligen bis mittleren fünfstelligen Betrag. Kampagnen über mehrere Magazine hinweg sind entsprechend teurer.
Um mit Zeitschriftenwerbung den bestmöglichen Erfolg zu erzielen, sollte im Vorfeld gut geplant werden. Definieren Sie Ihre Zielgruppe und wählen Sie danach die Titel aus. Informieren Sie sich über redaktionelle Inhalte, in deren Umfeld Ihre Werbung passt. Überlegen Sie, wie Ihre Anzeige zum Eyecatcher wird. Verzichten Sie aber auf aktuelle Bezüge.
Anzeigen in Magazinen sind gute Werbemittel. Denn Zeitschriften werden lange, intensiv und oft von mehreren Personen gelesen. Dazu genießen Printmedien große Glaubwürdigkeit. Werbung in Zeitschriften wird also als seriös empfunden. Im Gegensatz zu Zeitungen erlauben Magazine aber farbige Hochglanz-Anzeigen. Das erhöht die Aufmerksamkeit.

Interessieren Sie sich für Werbung in Zeitschriften?

Dann fragen Sie gleich an. Unser FUNKE-Mediateam berät Sie gerne und findet die passenden Titel für Sie!

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