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Möglichkeiten der Außenwerbung: Digitale vs. Klassische Formate

Lesezeit: 7 Minuten
Profilbild: Elena Diaz Aznar

Autor: Elena Diaz Aznar

Datum: 18.07.2025

Plakat an dem Straßenrand symbolisiert Außenwerbung

Ob auf dem Weg zur Arbeit, beim Stadtbummel oder im Vorbeifahren: Außenwerbung begleitet uns fast überall. Mal leuchten uns Werbebotschaften digital von Bildschirmen entgegen, mal begegnen diese uns auf gedruckten Plakaten.

Der folgende Beitrag stellt die relevantesten Formate der Außenwerbung vor und geht dabei auf deren Gestaltung, Buchung und rechtliche Rahmenbedingungen ein.

Inhaltsverzeichnis

    Was ist Außenwerbung?

    Außenwerbung umfasst typische Formate wie Plakatwerbung, Firmenschilder, Poster oder digitale Screens an stark frequentierten Plätzen. Typische Standorte sind Bahnhöfe, Einkaufspassagen, Straßenkreuzungen und Co. Als prägender Bestandteil des Stadtbilds ist Außenwerbung auch unter dem Begriff Out-of-Home-Werbung (OOH) bekannt.

    Das Hauptziel: Präsenz für eine Marke schaffen.

    Der große Vorteil liegt in der konstanten Wahrnehmbarkeit – unabhängig von Ort oder Tageszeit.

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    Ein Lebensmittelhersteller bewirbt eine neue Eissorte auf einem großflächigen Plakat an einer vielbefahrenen Kreuzung. Täglich sehen Autofahrer*innen und Passant*innen das Motiv – und nehmen das Produkt bewusst oder unterbewusst wahr. Dies steigert deutlich die Bekanntheit des Produkts und erhöht bestenfalls die Kaufbereitschaft.

    Dies zeigt, wie Außenwerbung funktioniert: Durch die gezielte Platzierung in Bereichen mit viel Publikumsverkehr. Zudem sorgt die ständige Präsenz dafür, dass die Marke im Gedächtnis bleibt. Für das Unternehmen schafft dies eine effektive Möglichkeit, um das Markenbild zu stärken.

    Werbeplakate im Außenbereich sind somit ein wesentlicher Baustein im Marketingmix, der die Verbindung zwischen Marke und Konsument*innen stärkt.

    Welche Arten und Typen der Außenwerbung gibt es?

    Die Typen der Außenwerbung werden grob in zwei Kategorien unterteilt:

    Digitale Außenwerbung – Digital Out-of-Home

    Digitale Außenwerbung – auch Digital Out-of-Home genannt – nutzt LED-Screens und digitale Displays. Auf diesen werden bewegte und wechselnde Elemente gezeigt, die die Aufmerksamkeit der Betrachter*innen einfängt. Wie dynamisch und vielseitig digitale Werbung im Außenbereich geworden ist, zeigt ein Blick auf die Formate:

    Modelle der digitalen Außenwerbung

    • Digital City-Light-Poster (DCLP): Hinterleuchtete, digitale Werbeplakate an frequentierten Plätzen mit wechselnden Werbeinhalten.
    • LED-Wände: Große und hochauflösende LED-Wände für dynamische Anzeigenflächen, oft an Fassaden oder in Fußgängerzonen.
    • Digitale Signage Display: Displays an Bahnstationen, Flughäfen oder Einkaufszentren mit Werbung und Informationen.
    • Digitale Verkehrsmittelwerbung: Digitale Screens in Bussen, Zügen oder U-Bahnen mit wechselnden Werbespots.
    • DOOH-Netzwerke (Digital Out-of-Home): Vernetzte digitale Screens, die zentral gesteuert und zeitlich flexibel bespielt werden.
    • Interaktive Werbung: Hochwertige, digitale Screens mit Touch-, Sensor- oder QR-Code-Interaktion für Nutzerbeteiligung.
    • Digitale Schaufensterwerbung: Bildschirme in oder an Schaufenstern, die Passant*innen mit bewegten Bildern ansprechen.
    • LED-Trucks (Mobile Digitalwerbung): LED-Displays auf Fahrzeugen, flexibel an unterschiedlichen Standorten einsetzbar.
    • Programmatic DOOH: Automatisierte, datenbasierte Steuerung digitaler Außenwerbung zur zielgruppen-spezifischen Ausspielung.

    Plakatwerbung und Poster für Unternehmen

    Großflächen und City-Light-Poster gehören zu den gängigen Plakaten, die unser Stadtbild in Deutschland seit Jahrzehnten prägen. Diese zeichnen sich durch eine statische und gedruckte Form aus.

    Von eindrucksvollen Großplakaten bis hin zu zentral gelegenen Litfaßsäulen: Statische Medien jeglicher Art begegnen uns tagtäglich im öffentlichen Raum. Im Folgenden erhalten Sie eine Übersicht der relevantesten Plakatarten:

    Modelle der klassischen Außenwerbung

    • Großflächenplakat: Großformatiges Werbeschild, oft an hoch frequentierten Fahrbahnen.
    • City-Light-Poster (CLP): Beleuchtete Werbeschilder, meist an Haltestellen oder in Fußgängerzonen.
    • City-Light-Board (CLB): Größer als CLP, oft an Straßenrändern oder Hauptverkehrsadern.
    • Litfaßsäule: Rundsäule mit Plakatflächen, meist in Innenstädten.
    • Verkehrsmittelwerbung: Plakate oder Folien auf Bussen, Bahnen etc.
    • Anschlagtafeln: Flächen auf privaten oder öffentlichen Grundstücken.
    • Bauzaunbanner: Großformatige Plakatwerbung an Baustellen oder Gebäudefassaden.
    • Blow-Ups / Riesenposter: Besonders große Poster an Hausfassaden.
    • Wegweiser- / Hinweisschilder: Werbeschilder in Form von fest installierten Tafeln oder Schildern.

    Vorteile und Nachteile von digitaler und klassischer Außenwerbung

    Vorteile Digital out of Home

    Digitale Außenwerbung überzeugt durch hohe Flexibilität und Dynamik. Der Content lässt sich in Echtzeit an Tageszeit, Wetterlage oder Wunschkundschaft anpassen. So stimmen Sie die Markenbotschaft exakt auf die Kundengruppen und Situation ab.

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    Morgens zeigen zum Beispiel Cafés ihre Frühstücksangebote. An Regentagen bietet sich Werbung für Regenbekleidung an. Diese Flexibilität ist besonders für Handel, Gastronomie und Tourismus sinnvoll.

    Bewegtbilder und Animationen von Produkten oder Dienstleistungen fallen zudem deutlich mehr ins Auge als statische Formate.

    Über vernetzte DOOH Medien werden Kampagnen zentral gesteuert und standortübergreifend ausgespielt. In Kombination mit datenbasiertem Targeting entsteht so eine hohe Relevanz für das Publikum.

    Nachteile Digital out of Home

    Digitale Werbeträger (DOOH) erfordern eine stabile Internetverbindung, damit die Werbung reibungslos läuft. In Einzelfällen beeinträchtigen technische Störungen die Ausspielung. Auch die technische Wartung der Werbeschilder sollte berücksichtigt werden.

    Zudem sind die Standorte von digitaler Werbung im Außenbereich aktuell noch etwas eingeschränkt: Die Anzahl der digitalen Standorte nimmt jedoch kontinuierlich zu und verdrängt nach und nach die statischen Flächen.

    Achten Sie außerdem auf die rechtlichen Vorgaben bei animierten oder beleuchteten Medienformaten. Lichtemissionen unterliegen in vielen Regionen regulatorischen Vorgaben zum Schutz von Mensch und Umwelt. Auch für die Verkehrssicherheit gelten Regeln. Blinkende oder schnell wechselnde Bildausschnitte sind beispielsweise an Straßen verboten, weil sie Fahrer*innen ablenken.  

    Vorteile Plakatwerbung

    Genau so wie digitale OOH-Flächen, erzielen auch Plakate eine hohe Reichweite und sorgen durch ihre dauerhafte Platzierung für eine starke Präsenz im urbanen Raum.

    Selbst im schnellen Vorübergehen wirkt Plakatwerbung.

    Vor allem in Gemeinflächen zieht ein prominent platziertes und aufmerksamkeitsstarkes Plakat zahlreiche Blicke an. Das liegt daran, dass unser Gehirn besonders auf starke Kontraste und auffällige Farben reagiert.

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    Zum Beispiel setzt eine Buchhandlung den Call to Action „Jetzt Bestseller sichern“ ein. So wird potenziellen Käufer*innen eindeutig vermittelt, was als nächstes zu tun ist.

    Darüber hinaus erhalten Sie durch Plakatwerbung die Möglichkeit, lokale Zielkundschaft vor Ort anzusprechen. Konzertveranstalter*innen setzen dies unter anderem ein, um in der Stadt auf bevorstehende Events aufmerksam zu machen und somit gezielt Musikfans aus der Region zu erreichen.

    Nachteile Plakatwerbung

    Doch trotz vieler Stärken stößt Plakatwerbung an gewisse Grenzen. So ist diese statisch und textlich nicht so flexibel anpassbar wie digitale Werbeformate. Fehler während der Plakatgestaltung lassen sich nach dem Druck nicht sofort korrigieren. Ein Beispiel hierfür ist ein defekter QR-Code. Auch eine neue Handlungsaufforderung (CTA) ist nicht unmittelbar anpassbar. Prüfen Sie solche Elemente vor dem Druck.

    Auch Einflüsse von Außen schränken die Wirkung ein: Witterung, städtisch bedingte Hindernisse oder Vandalismus sind mögliche Risiken.

    Zudem ist der Erfolg schwieriger zu messen, da direkte Reaktionen oder Interaktionen fehlen. Plakatwerbung lässt sich kaum bis gar nicht messen. Eine der wenigen Möglichkeit ist die Nutzung von QR-Codes mit speziellen Linkzielen (UTM-Parametern). Weitere Informationen zu QR-Codes für Ihre Werbung, finden Sie in unserem Blogbeitrag.

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    Auch die rechtlichen Vorgaben sollten im Blick behalten werden: Denn Plakatwerbung unterliegt strengen rechtlichen Vorgaben. Zum Beispiel sind Plakate an historischen Gebäuden oft verboten. Auch die Größe der Anzeigenflächen ist begrenzt. Zudem ist Plakatwerbung so anzubringen, dass sie die Verkehrssicherheit nicht gefährdet.

    Tipps zur Gestaltung individueller Außenwerbung

    Traditionelle und digitale Außenwerbung sind wirkungsvolle Mittel, um potenzielle Kund*innen auf ein Unternehmen aufmerksam zu machen.

    Für erfolgreiche OOH-Werbung ist eine gezielte Planung und Plakatgestaltung entscheidend.

    Dabei spielen vor allem drei Aspekte eine zentrale Rolle:

    • Die Zielgruppe,
    • die Werbebotschaft
    • und das Design.
    • 01.

      Zielgruppenansprache durch Außenwerbung

      Wie bei anderen Werbeformaten, gilt auch für Außenwerbung: Sie erzielen die beste Wirkung, wenn Sie Ihre Wunschkundschaft präzise ansprechen.

      Die Botschaft richtet sich dabei an Menschen, für die Ihr Angebote relevant ist.

      Denn eine klare Zielgruppendefinition hilft Ihnen, den richtigen Ort für Ihr Werbeschild auszuwählen. Zu den ausschlaggebenden Merkmalen zählen das Alter, Geschlecht, Interessen oder der Lebensstil. Hinzu kommt der berufliche Hintergrund.

      Um Ihre Kernzielgruppen besser zu verstehen und wirkungsvoll anzusprechen, empfiehlt sich der Einsatz von sogenannten Buyer Personas. Diese fassen typische Merkmale zusammen und erleichtern die Ansprache.

    • 02.

      Anpassung der Werbebotschaften

      Ein verständliches und zielgerichtetes Kundenversprechen bildet das Herzstück jeder Außenwerbung. Maßgebliche Bestandteile sind Sprache, Ton und Inhalt. Diese sollten sich immer nach der Zielgruppe richten.

      Ein Plakat für junge Erwachsene beispielsweise spricht diese anders an als eines für Familien oder Senior*innen.

      Bei jungen Erwachsenen wirkt ein lockerer Ton mit Trends aus Social Media oder einem humorvollen Spruch.

      Familien hingegen suchen Orientierung und Verlässlichkeit. Ein Plakat mit „Alles da für einen entspannten Familienalltag“ trifft den Ton. Senior*innen hingegen achten stärker auf Übersichtlichkeit und Vertrauen. Eine Aussage wie „Qualität vor Ort. Vertrauen seit Jahren.“ zeigt Nähe und Seriosität.

      Merke: Die Botschaft steht im Vordergrund.

      Verzichten Sie auf lange Sätze oder komplizierte Aussagen. Diese werden in der Kürze der Zeit nicht vollständig wahrgenommen.

    • 03.

      Die Rolle des Designs

      Das Design von Außenwerbung ist entscheidend dafür, ob Sie Aufmerksamkeit erregen und Ihre Botschaft klar vermitteln. Elemente wie Farben, Schriftgrößen und Bildeinsatz spielen dabei eine zentrale Rolle. Ebenso beeinflusst die visuelle Anordnung maßgeblich, ob die Werbung bereits auf den ersten Blick wahrgenommen wird. Eine übersichtliche und prägnante Gestaltung verbessert die Lesbarkeit und weckt das Interesse der Zielgruppe.

      Auch das Format und der Standort wirken sich auf die Performance aus.

      Plakatwerbung mit einem durchdachten Motiv verliert an Wirkung, wenn es an einem wenig sichtbaren Ort platziert wird.

    Gestaltung und Buchung von Außenwerbung

    Egal ob traditionell oder digital: Wirkungsvolle Werbung setzt auf klare und sofort erfassbare Botschaften. Eine starke Bildsprache und ein aufgeräumtes Layout helfen dabei, die Kernelemente sofort zu vermitteln. Wenige Worte und eine einfach lesbare Schrift machen die Botschaft verständlich. Ein hoher Kontrast sorgt dafür, dass der Content auch im Vorbeigehen ins Auge fällt.

    Bei digitalen Formaten trifft klassisches Design auf bewegte Inhalte.

    Ruhige und dezente Animationen verhindern Ablenkungen und Störungen. Die zentrale Aussage muss innerhalb weniger Sekunden erfassbar sein. Das gilt besonders für Personen, die sich mobil im öffentlichen Raum bewegen.

    Die Farbwerte orientieren sich idealerweise am Logo und den Unternehmensfarben, um die Wiedererkennung zu stärken. Ein gezielter Aufruf wie „Kostenlos testen“ oder „Jetzt umsteigen“ wirkt als CTA und lenkt den Fokus auf die gewünschte Aktion.

    Gut zu wissen: Emotional gestaltete Visuals wirken schon auf den ersten Blick und bleiben somit im Kopf.

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    Beispiel

    Ein Mobilfunkanbieter zeigt ein großes Produktbild mit dem CTA „Jetzt 10 GB gratis sichern“, auf einen Kontrastreichen Hintergrund in Form eines Buttons. Begleitet wird die Botschaft von fröhlichen Protagonist*innen, die Lebensfreude und Dynamik ausstrahlen – ein gezielter emotionaler Anker. Solch eine Gestaltung sorgt für eine zügige Wahrnehmung und bleibt im Gedächtnis.

    Kosten von Außenwerbung

    Außenwerbung reicht von preiswerter Plakatwerbung bis hin zu hochwertigen Werbeschildern oder digitalen Flächen. Neben den Mietpreisen für Plakatflächen kommen auch die Erstellungsgebühren für das Werbemittel hinzu.

    • 01.

      Ausgaben für verschiedene Ausführungen von Außenwerbung

      Die Ausgaben für Out-of-Home-Werbung in Deutschland hängen vor allem von der Form der Anzeigenfläche und dem Material ab. Hier einige Beispiele:

      • Großflächenplakate: Preise variieren je nach Stadt, Lage und Dauer der Buchung. In Großstädten kostet eine einwöchige Schaltung auf einer Standardfläche mehrere hundert Euro.
      • Litfaßsäulen: Sind meist günstiger als XXL-Werbeträger, eignen sich jedoch eher für regionale oder kurzfristige Kampagnen. Hinweis: Eine exklusive Platzierung ist hierbei aufgrund der Mitbewerber*innen nicht immer möglich.
      • Werbung an Verkehrsmitteln: Bietet große Reichweiten. Das Preisniveau ist höher und richtet sich nach Fläche, Stadt und Laufzeit.
      • Digitale Werbetafeln: Ermöglichen flexible und animierte Motive, sind deshalb allerdings ein wenig teurer in der Produktion.
      • Werbeschilder an Gebäuden / Zäunen: Verursachen einmalige Gebühren für Material, Gestaltung und Montage. Danach fallen vornehmlich nur noch geringe laufende Wartungsgebühren an. Zum Beispiel für die Reinigung.

      Hinweis: Zusätzliche Gebühren entstehen für Genehmigungen und Gestaltung. Druck und Montage verursachen ebenfalls weitere Ausgaben.

    • 02.

      Materialien für Werbeschilder

      Werbeschilder sind eine dauerhafte Form der Außenwerbung. Die Wahl des Materials hat Einfluss auf die Haltbarkeit, das Erscheinungsbild und den Preis:

      • Hartschaumplatten: Leicht und günstig. Druckfreundlich, ideal für kurzfristige Einsätze oder Innenbereiche.
      • Alu-Verbundplatten: Wetterfest, stabil und langlebig. Konzipiert für dauerhafte Außenwerbung.
      • Acrylglas: Hochwertige Optik, UV-beständig. Ideal für Firmenschilder an Eingängen oder Fassaden.
      • PVC-Planen: Flexibel und wetterfest. Verwendbar für Bauzäune, Gerüste oder temporäre Werbung.
      • Holz oder Metall: Besonders für rustikale oder einzigartig gestaltete Werbeschilder interessant, aber meist schwerer und pflegeintensiver.

      Hinweis: Bei der Materialwahl sind Standort und Wetterbedingungen zu beachten, ebenso Haltbarkeit und gewünschte Wirkung.

    Anbieter*innen Außenwerbung

    Wie findet und bucht man geeignete Werbeflächen im Außenbereich? Die Auswahl hängt von Ziel, Budget und gewünschter Reichweite ab. Grundsätzlich gibt es mehrere Wege, um Außenwerbung zu platzieren.

    • 01.

      Regionale Anbieter*innen und Netzwerke

      Vor allem für lokal ausgerichtete Werbung bieten sich regionale Anbieter*innen an. Diese kennen die Besonderheiten vor Ort und haben oft Zugang zu bedarfsgerechten Werbeträgern. Zum Beispiel an Supermärkten, Baustellen oder Sportplätzen. Die Konditionen sind häufig flexibler und lassen sich auf die Bedürfnisse kleinerer mittelständischer Unternehmen zuschneiden.

    • 02.

      Buchung über große Außenwerbe-Anbieter*innen

      Es gibt deutschlandweit tätige Anbieter*innen, die ein breites Netz an OOH-Flächen betreiben. Dazu zählen klassische Riesenposter, digitale Bildschirme oder Verkehrsmittelwerbung. Diese Anbieter*innen stellen häufig Online-Buchungstools bereit. Hierüber werden dann Flächen nach Ort, potenziellen Kund*innen oder Budget gefiltert. Die Preise sind oft standardisiert und richten sich nach Standort, Größe und Laufzeit.

    • 03.

      Direkte Absprachen mit Grundstückseigentümer*innen

      In einigen Fällen lassen sich Werbeträger unmittelbar mit privaten oder gewerblichen Grundstückseigentümer*innen vereinbaren. Typische Beispiele sind Hauswände, Zäune oder freie Flächen von viel befahrenen Fahrbahnen. Hier sind auf Sie abgestimmte Vereinbarungen möglich, jedoch ist eine sorgfältige Prüfung der rechtlichen Vorgaben notwendig.

    • 04.

      Buchung über spezialisierte Agenturen

      Bei der Planung einer Außenwerbekampagne ist auch die Zusammenarbeit mit Werbeagenturen möglich. Diese übernehmen die Auswahl passender Flächen, Gestaltung und Abwicklung. Oft inklusive Druck, Montage und Genehmigungen.

    • 05.

      Unser Service für Sie

      Außenwerbung für Ihre Marke ist bei uns in guten Händen. Wir von der FUNKE MediaSales bieten individuelle Beratung und Zugang zu unterschiedlichen Out-of-Home-Flächen. Außerdem begleiten wir Sie bei der Planung, Gestaltung, Umsetzung und Buchung Ihrer nächsten Kampagne. Fragen Sie jetzt unverbindlich Ihre nächste Außenwerbung bei uns an.

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    Rechtliche Aspekte der Außenwerbung

    Für den Einsatz von Außenwerbung sind neben gestalterischen Aspekten auch rechtliche Vorgaben zu beachten. Diese sind entscheidend dafür, ob und wie eine Werbefläche genutzt wird. Besonders wichtig sind dabei

    • Genehmigungen,
    • Verträge
    • und gesetzliche Vorschriften,

    die sich je nach Standort und Werbeform unterscheiden.

    • 01.

      Genehmigungen und Verträge

      Bringen Sie Ihre Außenwerbung nur an Orten an, bei denen Ihnen eine Erlaubnis vorliegt. Werbeträger an öffentlichen Gebäuden unterliegen in der Regel einer Genehmigungspflicht. Zuständig sind die örtlichen Bau- oder Ordnungsämter.

      Eine schriftliche Vereinbarung mit den Eigentümer*innen ist bei Plakatflächen auf privatem Grund nötig, zum Beispiel an Hauswänden. In beiden Fällen empfiehlt es sich, die vertraglichen Bedingungen genau zu prüfen. Dazu gehören unter anderem die Laufzeit der Nutzung, die erlaubte Werbeform sowie Ausgaben und Pflichten der beteiligten Parteien.

    • 02.

      Rechtliche Rahmenbedingungen

      In Deutschland regeln verschiedene Gesetze und Verordnungen die Außenwerbung. Dazu zählen unter anderem:

      • Die Landesbauordnungen: Diese legen fest, welche baulichen Anlagen genehmigungspflichtig sind. Werbeflächen zählen in vielen Fällen dazu.
      • Das Straßenrecht: Werbung im öffentlichen Raum ist nur erlaubt, wenn der Verkehr dadurch nicht gefährdet oder abgelenkt wird. Dazu zählt Werbung an verkehrsreichen Zonen oder Gehwegen.
      • Das Wettbewerbsrecht und das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG): Dieses Gesetzt schützt vor irreführender oder unzulässiger Werbung und gilt auch für andere Werbeformen, wie etwa Online-Werbung oder Fernsehspots.
      • Das Urheber- und Persönlichkeitsrecht: Für Bilder und Texte in der Werbung gilt, dass Rechte Dritter nicht verletzt werden dürfen. Dazu zählen Urheber- und Persönlichkeitsrechte.

      Regionale oder kommunale Regelungen unterscheiden sich und betreffen oft auch Größe, Standort und Beleuchtung von Werbeanlagen. Daher ist es wichtig, sich frühzeitig über die örtlichen Regelungen zu informieren.

    • 03.

      Individuelle Anpassungsmöglichkeiten

      Innerhalb des rechtlichen Rahmens gibt es oft Spielräume, um Werbung kundenspezifisch zu erstellen. Dazu gehört zum Beispiel

      • die Auswahl eines geeigneten Formats,
      • der Einsatz von digitalen Werbetafeln
      • oder die Abstimmung mit besonderen örtlichen Gegebenheiten.

      Eine enge Abstimmung mit Behörden oder Flächeneigentümer*innen trägt dazu bei, flexible Lösungen zu finden und rechtliche Probleme zu vermeiden.

    Fazit

    Außenwerbung bietet viele Chancen. Sie erscheint digital mit bewegten Inhalten oder altbewährt als Plakat mit klarer Botschaft. Digitale Flächen stehen für Flexibilität, Dynamik und Aktualität. Printplakate sind greifbare Botschafter mit bleibender Präsenz. Der Erfolg hängt nicht allein vom Medium ab. Auch Gestaltung, Zielgruppenansprache und rechtliche Vorgaben spielen eine Rolle. Wer diese Faktoren beachtet und auf die eigenen Ziele abstimmt, nutzt Außenwerbung wirksam und nachhaltig.

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    FAQ

    Außenwerbung nutzt Flächen im öffentlichen Raum, etwa an Straßen oder Bahnhöfen. Diese eignet sich besonders, um eine Marke präsent zu machen und eine breite Zielgruppe anzusprechen. So entsteht Kontakt mit vielen potenziellen Kundengruppen. 

    Die Kosten für Plakatwerbung hängen von mehreren Faktoren ab: Darunter Standort, Format und Buchungszeitraum. Besonders ins Gewicht fallen die Miete der Fläche, der Druck sowie die kreative Gestaltung des Plakats.

    Die wichtigsten Formen der Außenwerbung sind Plakatwerbung, digitale Screens, Verkehrsmittelwerbung sowie Sonderflächen wie Fassaden oder Baugerüste. Diese sorgen für Präsenz und Reichweite im öffentlichen Raum.

    Das Design ist entscheidend für die Wirkung von Außenwerbung: Klare Botschaften, starke Farben, gut lesbare Schrift und einprägsame Bilder ziehen Blicke an und bleiben im Gedächtnis. Ein gutes Design steigert die Aufmerksamkeit und Wiedererkennung.

    Der beste Standort für Außenwerbung hängt von der Zielgruppe, der möglichen Reichweite und dem Kampagnenziel ab. Achten Sie auf folgende Kriterien: Verkehrsfrequenz, Sichtbarkeit und Umfeld. In der Nähe eines Einkaufszentrum, erreichen sie mehr Kontakte als beispielsweise in einer Seitengasse.