Search
Generic filters

Mitarbeitermotivation steigern mit unseren 10 Tipps

Von Britta Sippel, Vermarktungsleitung NRW der FUNKE MediaSales

Mitarbeitermotivation steigern mit unseren 10 Tipps

Sie kennen den Spruch: Eine Kette kann immer nur so stark sein wie das schwächste Glied.

Ein Unternehmen folgt einem ganz ähnlichen Muster. Deshalb hängt die Schlagkraft einer Firma essentiell von den Fähigkeiten, aber auch von der Motivation ihrer Belegschaft ab. Folgende zehn Tipps helfen Ihnen dabei, die Mitarbeitermotivation in Ihrem Betrieb nachhaltig zu steigern.

1. Mit gutem Beispiel voran gehen

Vorgesetzte, die ihren Mitarbeiter*innen den lieben langen Tag Wasser predigt und sich selbst Wein einschenken: Selbsterklärend, dass über kurz oder lang die Glaubwürdigkeit verloren geht. Souveräne Vorgesetzte gehen daher mit gutem Beispiel voran.

Schließlich ist die Führungsspitze das Zugpferd eines Unternehmens.

Wer zum Beispiel Wert auf Pünktlichkeit legt und selbst konsequent zu spät an Terminen teilnimmt, wird seine Mitarbeiter*innen auf Dauer demotivieren. Den umgekehrten Effekt erzielen Sie, wenn Sie ganz selbstverständlich pünktlich erscheinen.

2. Kaffee und Kommunikation

Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen. Laut dem deutschen Kaffeeverband beträgt der pro Kopf Verbrauch in 2021 pro Jahr rund 169 Liter.

Dank seiner belebenden Wirkung sorgt kostenloser Kaffee im Büro sogar für einen regelrechten Motivationsschub. Er soll nicht nur wach halten, sondern auch die Konzentrationsfähigkeit steigern. Machen Sie sich diese Vorteile zunutze und bringen Sie die Mitarbeitermotivation mit kostenfreien Kaffee-Angeboten in Schwung.

Weiterer Vorteil: Ein kompakter Kaffee-Automat in der Küche hilft Ihnen dabei, die Kommunikation zwischen den Abteilungen zu fördern. Auch der Kontakt zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiter*innen steigt.

Selbstverständlich sollten auch Teetrinker*innen die Möglichkeit erhalten, sich mit ihrem bevorzugten Heißgetränk zu versorgen.

3. Klare Zielvorgaben

Sie kennen sicher die Geschichte von Sisyphus und seiner beschwerlichen, nie enden wollenden Aufgabe. Verhindern Sie, dass sich Ihre Mitarbeiter*innen an die Figur des Sisyphus erinnert fühlen.

Formulieren Sie stets klare und erfüllbare Erwartungen.

Vereinbaren Sie feste Jahresziele und stellen Sie für den Erfolgsfall eine festgeschriebene Belohnung in Aussicht. Regelmäßige Feedbackgespräche sowie konstruktive Kritik zur rechten Zeit sorgen für zusätzliche Motivation.

4. Neue Herausforderungen schaffen

Routine ist gut und wichtig. Auf Dauer kann sie aber auch zur Belastung werden. Vor allem wenn zwischenzeitliche Abwechslung ausbleibt.

Fordern Sie ruhig den Ehrgeiz Ihrer Mitarbeiter*innen heraus und sorgen Sie regelmäßig für neue Herausforderungen.

Der Erfolg dieser Maßnahmen lässt sich leicht an der Motivation innerhalb Ihres Teams ablesen. Schaffen Sie Freiraum für eigene, kreative Ideen. Geben Sie Ihren Mitarbeiter*innen die Chance, echte Verantwortung zu übernehmen. Vermeiden Sie es aber, die Belegschaft zu überfordern. Sonst geht der Schuss schnell nach hinten los.

5. Hilfestellung anbieten

Als Führungskraft sind Sie darauf geeicht, die Mitarbeiter*innen stets zu Höchstleistungen anzutreiben. Das bedarf jedoch auch gewisses Fingerspitzengefühl! Oftmals reicht es bereits, Hilfestellungen anzubieten, um den gemeinsamen Zielen ein Stückchen näher zu kommen.

Wer ohne eine weitere Erläuterung schlichtweg eine Umsatzsteigerung von bspw. 10% einfordert, darf sich nicht wundern, wenn daraus eine Abwehrhaltung resultiert.

Geben Sie Ihren Mitarbeiter*innen gangbare Lösungsmöglichkeiten mit auf den Weg.

Und zeigen Sie auf, mit welchen Methoden eine Umsatzsteigerung tatsächlich erreicht werden kann. Ihr Team wird es Ihnen mit deutlich gesteigerter Motivation danken.

6. Motivation durch Weiterbildungsangebote

Wer seinen Mitarbeiter*innen die Möglichkeit zu Fortbildungsmaßnahmen gibt, muss zunächst einmal kräftig investieren. Zum einen sind die Kurse selbst mit Kosten verbunden. Und zum anderen belastet die Freistellung für eben diese Kurse das Budget.

Dennoch zahlt sich eine sinnvoll gesteuerte Weiterqualifizierung der Mitarbeiter*innen immer für das Unternehmen aus.

Eine Studie aus 2022 von Bitkom zeigte, dass Rund 84% der Befragten, bei der Suche nach dem Traumjob auch die Möglichkeiten zur Fortbildung eingehend prüfen. Es ist also besonders in Zeiten vom Fachkräftemangel ein effizientes Tool.

Aber auch bestehendes Personal hat mit gezielte Weiterbildungen die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln – und das ohne Jobwechsel. Auch interne Fachlücken werden so gefüllt.

Wer seinen Mitarbeiter*innen also ausreichend Raum zur Weiterbildung gibt, kann nur gewinnen. Sie profitieren nachhaltig von einer hoch qualifizierten und entsprechend motivierten Belegschaft.

7. Freiräume durch flexible Arbeitszeitmodelle

Verabschieden Sie sich von starren Strukturen. Wer sich flexible Mitarbeiter*innen wünscht, sollte diesen auch durch ebenso flexible Bedingungen ein Stück weit entgegenkommen.

Dies betrifft nicht zuletzt die Möglichkeit, die eigene Arbeitszeit selbst einteilen zu dürfen.

Auf diese Weise ziehen Sie nicht nur bestehendes Personal auf Ihre Seite. In der heutigen Zeit ist ein flexibles Arbeitszeitmodel, neben dem mobilen Arbeiten bereits zu einem Standard geworden. Natürlich funktioniert das nicht für jede Branche. Doch vor allem im Büro können diese Modelle leicht umgesetzt werden.

8. Lob und konstruktive Kritik

Loben Sie Ihre Mitarbeiter*innen regelmäßig? Diese Art von Wertschätzung und Dankbarkeit stärkt nicht nur das Miteinander. Es zeigt, dass Sie die Arbeit von Ihrem Team wahrnehmen. So tragen Sie einen wichtigen Beitrag zur positiven Stimmung im gesamten Team bei und steigern die allgemeine Motivation jedes einzelnen.

Genau so, können Sie anhand von konstruktiver Kritik zeigen, dass Sie Interesse an der Weiterentwicklung Ihrer Mitarbeiter*innen haben. Wichtig ist hier, dass es stets objektiv formuliert ist und beispielhaft aufgezeigt werden kann. Zu guter Letzt darf der entsprechende Lösungsansatz natürlich nicht fehlen.

9. Alle im Team werden ernst genommen

Der Gedanke, wie ein Hamster im Rad keinen Einfluss auf Entscheidungen und Abläufe nehmen zu können, wirkt wie Gift auf die Motivation Ihrer Mitarbeiter*innen. Geben Sie Ihrer Belegschaft eine Stimme.

Alle sollten die Chance erhalten, konstruktive Kritik zu formulieren und aktiv Ideen sowie Verbesserungsvorschläge einbringen zu können.

Laden Sie zu festen Terminen ein, bei denen künftige Vorgehensweisen besprochen werden. Im Idealfall sollte die Teilnahme an diesen Meetings auf Freiwilligkeit basieren.

10. Kleine Aufmerksamkeiten

Auch wenn der Satz ein wenig abgedroschen klingen mag: Geld allein macht nicht glücklich. Daher reicht auch ein angemessenes Gehalt nicht aus, um Mitarbeiter*innen langfristig zu motivieren.

Teamevents, Weihnachtsfeiern, Sommerfeste oder die Möglichkeit mit dem gesamten Team eine Vorstellung zu besuchen – all das stärkt das Miteinander, fördert den Teamspirit und trägt zum allgemeinen Wohlbefinden bei.

Fazit zu Mitarbeitermotivation steigern

Es gibt viele Möglichkeiten, die Motivation Ihrer Mitarbeiter*innen zu fördern. Wie Sie anhand der vorhergegangenen Beispiele erkennen, sind es nicht zuletzt die kleinen Gesten, die zu einem positiven Klima und damit zu einer erhöhten Leistungsbereitschaft beitragen. Eine dauerhafte Motivation ist allerdings nur möglich, wenn dies eine positive Unternehmenskultur zulässt.

Auch der Mensch muss wertgeschätzt werden. Denn nur wenn sich Ihre Mitarbeiter*innen wohlfühlen, behalten diese dauerhaft eine intrinsische, also ihre auf einen inneren Anreiz hin aufbauende, Motivation.

Wir planen Ihre nächste Werbekampagne!

Gerne entwickeln wir mit Ihnen kreative Ideen für eine aufmerksamstarke Kampagne.

Jetzt mit wenigen Klicks anfragen
Auch interessant

Employer Branding für KMU: Funktionen & Ziele

Employer Branding im Mittelstand: Warum die Arbeitgebermarke so wichtig ist, wie Sie diese aufbauen, welche Herausforderungen auf Sie warten und welche internen sowie externen Ziele wichtig sind.

Homeoffice, Telearbeit und mobiles Arbeiten - Was ist was?

Häufig genutzte Begriffe mit einer ähnlichen Bedeutung - Telearbeit, Homeoffice und mobiles Arbeiten. Aber was ist eigentlich der Unterschied?

Distance Leadership: So führen Sie Ihr Team erfolgreich aus der Ferne

Neue Zeiten – neue Herausforderungen. In unserem Beitrag, erfahren Sie wie Sie Ihr Team erfolgreich aus der Ferne führen.

Beitrag teilen:

Nach oben