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Kinowerbung: Kosten und Informationen zur Planung

Von Katharina Bösch

Kinowerbung: Kosten und Informationen zur Planung

Im Kino haben Sie eine Leinwand, die Ihren Spot – und damit Ihr Unternehmen oder Produkt – „unübersehbar“ zur Geltung bringt.

Man kann Kinowerbung schließlich nicht wegklicken, wegzappen oder wegdrücken und durch die beeindruckende Ton- und Bildtechnik heutiger Kinos kommt auch jede einzelne Szene – und damit Aussage – zur Geltung.

Allerdings sind im Vorfeld einige Schritte zu planen, die neben der Produktion des Werbespots auch eine detaillierte Kostenaufstellung beinhalten. Wir haben daher für Sie die nötigen Hintergrundinfos zur Planung Ihres Werbeauftritts zusammengefasst und aufgelistet.

Für welche Themenbereiche eignet sich Kinowerbung?

Im Prinzip kann jedes Unternehmen im Kino werben. Die Themenbreite reicht von Airlines über Casinos bis hin zu Musicals oder Verbraucher-Produkten und -Dienstleistungen.

Klassisch sind Werbespots des DZV (Deutschen Zigaretten Verbandes). Den Marlboro-Mann auf seinem Pferd kennt jeder – und im TV ist er nach deutscher Gesetzgebung verboten.

Aber nicht nur für große Unternehmen, Verbände, Magnum-Eis und Filmtrailer ist die Leinwand eine Plattform. Besonders für regionale Unternehmen lohnt sich Kinowerbung, denn Kinobesucher*innen stammen meist aus der Region. Das Werbemittel eignet sich also vor allem für die Endkundenansprache.

Nicht geeignet sind deshalb Spots, die eine B2B-Kommunikation fördern wollen.

Zielgruppenplanung

Um die Eignung eines Werbemittels festzustellen und den Erfolg der Maßnahme abschätzen zu können, sollte man sich zuerst einige Fragen stellen. Bedient das Kino beispielsweise die passende Zielgruppe?

Das Publikum eines Kleinkunstkinos ist ganz anders aufgestellt als das eines Multiplex. Für welche Leinwand eignet sich ein Kinospot von Carglass also eher?

Aber nicht nur das Kino, auch der Film und die Uhrzeit spielen in der Zielgruppenansprache eine Rolle. Der Action-Blockbuster um 20.00 Uhr erreicht das männliche Publikum, der Liebesfilm hingegen…

Und natürlich sind einige Filme viel stärker frequentiert als andere. Man denke an Herr der Ringe und Harry Potter.

Die Jahreszeit spielt ebenso eine Rolle, denn die Anzahl der Kinobesucher*innen erhöht sich in der Herbst- und Winterzeit um ca. 20%. Alle Details zu beachten, mag anfangs etwas verwirrend sein, aber man erreicht dadurch genau die Zielgruppe, die angesprochen werden soll. Diese detaillierte Planbarkeit ist insgesamt ein großer Vorteil.

Agenturkosten für die Produktion

Je nachdem, welche Produktionsagentur, welches Werbeformat – Fotospots, Animationen, Realdrehs – und welche Ausstrahlungsart gewählt werden, können die Kosten stark divergieren.

Je mehr Besucher*innen, desto höher der Preis.

Die Preise hängen also von der jeweiligen Besucheranzahl ab. Außerdem können einmalige Kosten entstehen.

Einmalkosten und reine Schaltkosten

Die eben erwähnten Einmalkosten können sich aus folgenden Posten zusammensetzen:

  • Prüfen und Umwandeln der Daten
  • Anpassung der Tonnorm
  • Einstellen pro Film und Kinosaal
  • Alterskontrolle des Werbespots bei der FSK

Die reinen Schaltkosten kann man im Grunde erst berechnen, wenn die Kinoauswahl feststeht.

Diese setzten sich unter anderem aus folgenden Punkten zusammen:

  • Saalgröße
  • durchschnittliche Besucherzahl
  • Ausstattung der Kinosäle
  • regionale Bedeutung des Kinos

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