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Digital Out of Home: Die Macht des Bewegtbilds

Von Kati Blumenrath, Online Marketing Managerin der Stadtwerke Schwerte

Digital Out of Home: Die Macht des Bewegtbilds

Wer kennt sie nicht, die leuchtenden Billboards am Times Square? Das Bewegtbild ziert längst nicht mehr nur New York. Digital Out of Home ist auf dem Vormarsch und bietet enormes Potenzial.

Digital Out of Home – was heißt das?

Out of Home mag den meisten wohl schon ein Begriff sein. Doch was verbirgt sich denn nun hinter Digital Out of Home? Beim DOOH dreht sich alles um die digitale Außenwerbung, um digitale Werbung außerhalb unserer vier Wände. Geworben wird mit sämtlichen digitalen Werbeflächen wie LCD-Bildschirmen, digitalen Postern, Monitoren und Touchscreens, die bewusst zielgruppenspezifische Marketinginhalte kommunizieren. Genau wie die Werbebotschaften selbst sind auch die Standorte nicht willkürlich gewählt.

So befinden sich DOOH-Strategien ausschließlich an prominenten, hochfrequentierten Orten, an denen sich der Besucher durchschnittlich mehr als 15 Minuten aufhält. Ein beliebter Hotspot: Der öffentliche Nah- und Fernverkehr. Diese Standorte eignen sich ideal für Werbeträger:

  • Flughäfen
  • Bahnhöfe und Busstationen
  • Wartezimmer
  • Supermärkte
  • Restaurants und Imbisse
  • Einkaufszentren

DOOH – was ist das Geheimnis?

Hohe Reichweite! Wenn sich DOOH-Medien durch eines auszeichnen, dann ist es ihre beispiellose Reichweite. In nur einer Woche trifft die digitale Werbefläche mehr als 60 % der deutschen Gesamtbevölkerung über 14 Jahre. In zwei Wochen sind es sogar ganze 75 %. Besonders effektiv ist Public Advertisment bei jüngeren Zielgruppen wie Jugendlichen, jungen Erwachsenen, Studenten, Auszubildenden und Influencern. Da  junge Medienrezipient*innen am meisten Zeit an den typischen DOOH-Standorten wie Shoppingmeilen oder Fast-Food-Ketten verbringen, treffen sie schlichtweg am häufigsten mit dem neuen Medium in Kontakt. Das Ergebnis: Knapp 80 % kommen wöchentlich mindestens einmal mit DOOH in Berührung.

Aufmerksamkeitsstifter

Zugegeben: Ein überdimensional großes Bild inmitten des U-Bahn-Schachts zieht alle Blicke auf sich, doch längst nicht so viele wie ein bewegtes Bild. Und genau hier spielt DOOH seinen Trumpf aus. Die Bewegung bewegt die Rezipient*innen. Wann immer sich etwas in unserem Sichtfeld bewegt, gehört ihm unsere Aufmerksamkeit. Nicht umsonst dürfen sich DOOH-Medien auch moderne Eyecatcher nennen.

Verständnis

Das klassische Plakat ist an eine einzige Szene gebunden. Kommt die Message bei der Kundschaft nicht an, so ist die Chance vertan – anders die digitale Werbefläche. Der mobile Trend hat gleich mehrere Asse im Ärmel. Durch die Aneinanderreihung von Bildern sowie die Kombination von Bild und Ton können Verkaufsaspekte deutlich verständlicher aufbereitet werden.

Gerade beim Marketing am POS, wenn es die Benutzung eines neuen Produktes zu erklären gilt, eröffnen Public Displays völlig neue Darstellungsformen.

Informationsdichte

Haben Sie schon einmal versucht, mehrere Werbeinhalte gleichzeitig mit einem analogen Medium zu vermitteln? Wahrscheinlich nicht. Es ist schließlich schon anspruchsvoll genug, einen Werbeinhalt mit einem analogen Medium an die Kundschaft zu bringen. Umso besser, dass DOOH die Informationsdichte ungemein erhöht. Ob Schaufenstermonitor, Informationstafel oder Outdoor Video Wall – die Digitalisierung von Out Of Home bietet eine revolutionäre Informationsaufbereitung.

Aus einer Kommunikationsmöglichkeit werden tausende Kommunikationsmöglichkeiten. So lassen sich verschiedene Medieninhalte mühelos zu einem fundierten Gesamtbild verknüpfen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer ausführlichen Bedienungsanleitung, gepaart mit Anwendungsbeispielen und Kundenrezessionen?

Fazit zu DOOH

Die Zeiten des passiven Werbens sind vorbei. DOOH läutet die Ära des aktiven Werbens ein. Mithilfe von interaktiven Werbeflächen wie Public Touchscreens sind die Kund*innen nun selbst aktiv in die absatzorientierte Digitalisierung mit eingebunden.

Mit der innovativen Touch-Funktion stellen sie sich ein eigenes Werbekonzept zusammen, machen sich eigenständig mit den Verkaufsargumenten vertraut und bauen ganz nebenbei eine emotionale Bindung zur Marke auf. Subtile Kaufimpulse werden gestreut, ohne bewusst als Werbung wahrgenommen zu werden.

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